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Dog's Love Wissenswertes

Wissenswertes

Die wichtigsten Informationen rund um den Hund und seine Ernährung
„Die richtige Wahl des Futters hält Ihren Liebling viele Jahre gesund.“

Akzeptanz

Unter Akzeptanz versteht man die Bereitwilligkeit des Hundes, die ihm vorgesetzte Nahrung aufzunehmen.

Alleinfuttermittel

Fertigfutter für Hunde müssen laut Futtermittelverordnung als „Alleinfutter“ oder „Ergänzungsfutter“ deklariert sein. Eine als Alleinfutter deklarierte Hundenahrung ist Mischfutter, das in der alleinigen Verwendung den gesamten Nährstoffbedarf einschließlich Mineralstoffen und Vitaminen des Hundes abdeckt. Alleinfuttermittel sind somit auch für die langfristige, alleinige Ernährung des Hundes geeignet. Hochwertiges Alleinfuttermittel sollte darüber hinaus die Nährstoffe aus möglichst gut verdaulichen Rohstoffen beziehen, ausgewogen zusammengesetzt sowie gut verdaulich sein – und Ihrem Liebling natürlich schmecken!

Die Sorten „DOG’S LOVE Classic“, „DOG’S LOVE Bio“, „DOG’S LOVE Hypoallergen“ und „DOG’S LOVE Trocken“ sind Alleinfuttermittel.

Analytische Bestandteile

Bereits im 19. Jahrhundert wurde die klassische „Weender Futtermittelanalyse“ zur Bestimmung der Rohnährstoff-Fraktionen begründet. Noch heute baut die weltweite Fütterungslehre darauf auf, neue Studien und Analysesysteme ergänzen das bewährte System. Nach der Futtermittelverordnung müssen auf jeder Verpackung – und somit natürlich auch auf jeder DOG’S LOVE-Sorte – die Nährstoffe nach der „Weender Futtermittelanalyse“ angegeben werden, das sind Rohprotein, Rohöle und -fett, Rohasche und Rohfaser. Käufer erhalten mit der Angabe dieser „Analytischen Bestandteile“ einen Überblick über die wichtigsten Nährstoffgruppen (Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Mineralstoffe).

Antioxidantien

Durch ihre Wirkung als Radikalfänger haben Antioxidantien eine große physiologische Bedeutung für den Organismus. Natürliche Antioxidantien kommen u. a. in frischem Obst und Gemüse sowie Pflanzenölen (Keimölen) vor. In Nahrungs- und Futtermitteln kommen Antioxidantien zudem als Konservierungsstoffe zum Einsatz – sie schützen empfindliche Vitamine vor dem Abbau und Fette vor dem Ranzigwerden.

Artgerechte Haltung

Umschreibt die Form der Tierhaltung, die sich an den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere orientiert und auf ihre angeborenen Verhaltensweisen Rücksicht nimmt. Im Gegensatz zur Massentierhaltung passt sich die artgerechte Haltung an die artspezifischen Bedürfnisse der Tiere an. In Bezug auf den Hund bedeutet artgerechte Haltung auch, auf seine ernährungsphysiologischen Bedürfnisse einzugehen.

Aujesky-Virus

Es handelt sich um eine Infektionskrankheit, auch genannt Pseudowut, die nach dem ungarischen Tierarzt Aladar Aujeszky benannt wurde. Sie wird durch rohes Schweinefleisch übertragen und ist für Hunde und Katzen absolut tödlich. Für Menschen stellt das Virus keine Gefahr dar. Hunde und Katzen sollten deswegen kein rohes Schweinefleisch zum Verzehr bekommen. Beim Erhitzen über 60° C wird das Virus sicher abgetötet. Somit besteht nach dem Erhitzen keine Gefahr mehr. In Österreich wurde diese Krankheit bei Hausschweinen ausgerottet. Bei Wildschweine kommt sie allerding vor, weswegen Hunde auch keinen Kontakt zu Wildschweinen dürfen.

Ausschlussdiät

Eine Ausschlussdiät (auch Eliminationsdiät) ist die einzige Möglichkeit, eine Futtermittelunverträglichkeit oder eine Allergie auf Futterbestandteile zu erkennen. Die Ausschlussdiät verhilft neben der Symptomlinderung auch dazu, die allergieauslösenden Inhalte ausfindig zu machen. Zu den Symptomen zählen u. a. starker Juckreiz, Verdauungsprobleme oder Hautveränderungen. Begonnen wird eine Ausschlussdiät mit der Fütterung von einer Proteinquelle und einer Kohlenhydratquelle, die der Hund noch nie bekommen hat (z.B. Pferd, Strauß oder Wild mit Süßkartoffel, Hirse oder Amarant), da so eine Reaktion ausgeschlossen werden kann. Der Organismus kann sich so über den Zeitraum von acht bis zwölf Wochen erholen. Sind die Symptome komplett verschwunden und tritt auf das gefütterte Nahrungsmittel keine unerwünschte Reaktion auf, wird alle zwei Wochen eine weitere Komponente hinzugefügt, bis die Bestandteile eine ausgewogene Mahlzeit ergeben. Erst dann sollte begonnen werden, verdächtige Futtermittel beizufügen und auf eine allergische Reaktion seitens des Hundes zu testen. Wichtig: Während der Ausschlussdiät sind ausschließlich die für die Diät gewählten Nahrungsmittel zu füttern.

Ballaststoffe

Ballaststoffe (auch Faserstoffe oder Rohfaser) sind größtenteils unverdauliche Nahrungskomponenten. Sie kommen hauptsächlich in pflanzlichen Zutaten vor und sind langkettige Kohlenhydrate. Trotzdem sie unverdaulich sind, sind sie ein wichtiger Bestandteil des Futters, denn sie regen die Darmmotorik an, dienen der Darmflora als Nahrung und wirken sich so positiv auf die Verdauung aus. Durch die Rohfasern werden Fülle und Wasseranteil des Darminhaltes erhöht. Futter mit sehr hohem Ballaststoffanteil werden z. B. zum Abnehmen eingesetzt, da sie besser sättigen. Viele Ballaststoffe im Futter führen aber auch zu einer größeren Kotmenge.

Canidae

Lateinische Bezeichnung für die zoologische Familie der Hunde. Die Hunde sind eine Familie innerhalb der Überfamilie der Hundeartigen, zu der auch Füchse, Kojoten und Wölfe sowie die domestizierte Form, der Haushund, zählen.

Carni-Omnivoren

Der Hund zählt zu den Carnivoren, also den Fleischfressern. Der lateinische Begriff Carnivore setzt sich aus "carnis" (Fleisch) und "vorare" (fressen) zusammen. Er bezeichnet Lebewesen, die sich hauptsächlich oder ausschließlich von Tieren ernähren. Hundeartige Raubtiere, die in freier Wildbahn leben, verzehren das komplette Beutetier samt Haut, Fell, Sehnen, Innereien, Muskelfleisch und Knochen sowie Pflanzenbestandteilen aus dem Magendarmtrakt. Es ist also essentiell, dem domestizierten Hund nicht nur reines Muskelfleisch zu füttern. Carnivora bezeichnet außerdem die zoologische Ordnung der Raubtiere, zu der der Hund gehört.

Diät

Die Bezeichnung Diät stellt eine auf die persönlichen Bedürfnisse angepasste Ernährung dar und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“ verwendet. Heute meint man damit meist eine spezielle Ernährungsweise, bei der nur ausgewählte Zutaten verwendet werden. Diäten werden entweder zur Gewichtsreduktion oder zu begleitenden Behandlung bestimmter Krankheiten eingesetzt. „Diätfutter“ dürfen sich nur solche Produkte nennen, die der EU-Verordnung über „Futtermittel für besondere Ernährungszwecke“ entsprechen. Darunter fallen z. B. Diätfutter für Leber-, Nieren- oder Harnsteinerkrankungen. Diese sollten nur nach Absprache mit einem Tierarzt verabreicht werden.

Energiegehalt

Der Energiegehalt („Kaloriengehalt“) eines Futters ergibt sich aus den verwendeten Zutaten. Dabei liefert Fett die meiste Energie, gefolgt von Kohlenhydraten und Eiweiß. Der Hersteller des Futters ist nicht verpflichtet, den Energiegehalt anzugeben, er kann es aber tun. Außerdem kann man den Energiegehalt anhand der Rohnährstoffe berechnen. Ist ein Tier übergewichtig, sollte es selbstverständlich ein kalorienarmes Futter bekommen. DOG'S LOVE weist auf allen Produkten den Kaloriengehalt aus.

Ergänzungsfuttermittel

Fertigfutter für Hunde müssen laut Futtermittelverordnung als „Alleinfutter“ oder „Ergänzungsfutter“ deklariert sein „Ergänzungsfuttermittel“ sind nicht zur alleinigen Fütterung geeignet. Sie enthalten nicht alle Nährstoffe in ausreichender Menge, die der Hund braucht – insbesondere Mineralstoffe und Vitamine fehlen meist, daher würden sie langfristig zu Mangelerscheinungen führen. Ergänzungsfutter müssen daher mit anderen Futtermitteln kombiniert werden. Typische Ergänzungsfuttermittel sind z. B. reine Fleischdosen oder „Hundeflocken“; aber auch Leckerli und Kausnacks zählen dazu.

Ernährung

Ernährung ist die Aufnahme aller Stoffe, die für Aufbau und Erneuerung der Körpersubstanz und zur Deckung des Energiebedarfs nötig sind. Um den ernährungsphysiologischen Anforderungen des Hundes gerecht zu werden, ist also eine sehr sorgfältig zusammengestellte Auswahl an unterschiedlichsten Rohstoffen notwendig. Genau das bieten die Menüs von DOG’S LOVE, die Ihren Hund mit genau den Nährstoffen versorgen, die in der Natur der Jäger durch das Beutetier aufnimmt. In DOG’S LOVE ist 100 % Natur enthalten – für ein gesundes, glückliches und langes Hundeleben.

Ernährungsphysiologie

Ein Zweig der Physiologie, der sich mit der Ernährung auseinandersetzt. Menge und Zusammensetzung von Futtermitteln und Nährstoffen, die der Organismus benötigt, um je nach Alter, Aktivität etc. optimal versorgt zu werden, werden untersucht. Um den ernährungsphysiologischen Ansprüchen des Hundes gerecht zu werden, ist eine ausgewogene, hochwertige Ernährung unumgänglich.

Ernährungsumstellung

Eine Ernährungsumstellung kann bei sensiblen Tieren kurzfristig zu Verdauungsstörungen führen, denn der Verdauungsapparat des Hundes muss sich erst an die neue Nahrung gewöhnen. Das kann vor allem auftreten, wenn zwischen sehr unterschiedlichen Futterarten (Zb. Trockenfutter/Feuchtfutter) gewechselt wird. Dadurch sollten Sie sich jedoch nicht sofort abbringen lassen. Je nach Sensibilität kann Ihr Hund bis zu zwei Wochen brauchen, um das neue Futter gut verdauen zu können. Beginnen Sie mit der Umstellung langsam, mischen Sie anfangs eine kleine Menge des neuen Futters zum alten und steigern Sie dann den Anteil von altem zu neuem Futter langsam.

Feuchtfutter

siehe -> Nassfutter

Feuchte (auch Feuchtigkeitsgehalt)

Die Feuchte wird unter den „Analytischen Bestandteilen“ bei Nassfutter angegeben. Nassfutter hat 65-80 % Feuchtigkeit, diese stammt aus dem natürlichen Wassergehalt der Zutaten und etwas Wasser oder Brühe. Deswegen deckt Feuchtfutter schon einen Großteil des Flüssigkeitsbedarfs des Hundes. Bei einem Gehalt unter 14 % (also bei Trockenfutter) muss die Feuchte nicht deklariert werden. DOG’S LOVE empfiehlt, die Trockennahrung in ausreichend Wasser einzuweichen und nach etwa 15 Minuten so zu verfüttern (ohne überschüssiges Wasser abzuschütten). Ausreichend frisches Wasser muss Ihrem Hund immer zur Verfügung stehen.

Fleisch- und Fischmehl

Zur Herstellung von Trockenfutter müssen die verwendeten Zutaten getrocknet und fein vermahlen werden. Fleischmehl ist daher getrocknetes, zermahlenes Fleisch. Im Gegensatz zu Tiermehl wird bei Fleischmehl nur das Fleisch verarbeitet – bei der Herstellung von Tiermehl können alle tierischen Nebenprodukte (Organe, Knochen, Köpfe, Füße, etc.) in die Produktion hineinfallen. Dabei werden nur Rohstoffe von Schlachttieren verwendet, die als tauglich für den menschlichen Verzehr beurteilt wurden. Allerdings senken stark bindegewebehaltige Zutaten die Verdaulichkeit. Seit Juni 2013 darf laut EU-Kommission Tiermehl aus nicht-wiederkäuenden Tieren wie Schweinen oder Hühnern wieder zur Herstellung von Tiernahrung für Heimtiere verarbeitet werden - DOG’S LOVE verzichtet jedoch konsequent bei allen Produkten komplett auf die Verwendung von Tiermehl. Ebenso ist Fischmehl aus ganzen Tieren bzw. deren Nebenerzeugnissen hergestelltes Mehl.

Fütterungsempfehlung *

Alle von DOG’S LOVE abgegebenen Fütterungsempfehlungen richten sich nach den Anforderungen eines gesunden Hundes. Je nach Alter, Rasse, Größe, Gesundheit und Aktivität sollten Sie diese Mengen an den Bedarf Ihres Begleiters anpassen. 

DOG’S LOVE Nassfutter Classic, Bio & Hypoallergen
Aktuelles Gewicht des Hundes - Fütterungsempfehlung/Tag:

1-5 kg   -   200-400g
5-10 kg  -  400-600g
10-20 kg  -  600-950g
20-30 kg  -  950 -1.400g

DOG’S LOVE – Trockennahrung**
Aktuelles Gewicht des Hundes - Fütterungsempfehlung/Tag:

1-5 kg   -   25-90 g
5-20 kg  -  90-250 g
20-30 kg  -  250-340 g
30+ kg  -  340+

DOG'S LOVE Tipp: Der Bedarf gleichgroßer und gleichschwerer Hunde kann sehr unterschiedlich ausfallen - ihr Bedarf an der Nahrungsmenge hängt u. a. von dem Alter, dem Geschlecht, dem täglichen Auslauf, der Art der Bewegung (Spaziergang, Arbeit, Schwimmen o. ä.), dem individuellen Stoffwechsel, der Jahreszeit sowie ob evtl. Kastration ab. Deshalb sind die oben angegeben Fütterungsempfehlungen als Richtlinien zu sehen. Passen Sie die tägliche Futtermenge also stets den individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände Ihres Hundes an.

Bei der Berechnung der täglichen Futtermenge müssen Sie auch alle Kauartikel und Leckerli einberechnen, die teilweise durch einen hohen Fettgehalt sehr viele Kalorien haben.

DOG'S LOVE weist auf jeder Futtersorte zusätzlich zu der Fütterungsempfehlung auch eine KCAL / KJ Angabe aus - dies erleichtert es Ihnen, einen Überblick über die verfütterte KCAL oder KJ Anzahl zu behalten.

* Frisches Wasser sollte Ihrem Hund immer zu Verfügung sehen.

** Da der Trockennahrung beim Herstellungsprozess Feuchtigkeit entzogen wird, empfiehlt DOG’S LOVE, das Futter vor dem Servieren ca. 15 Minuten in Wasser einzuweichen. Überschüssiges Wasser sollte nicht abgegossen werden.

Gentechnik

Methoden und Verfahren der Biotechnologie, die gezielt Änderungen im Erbgut ermöglichen. Bei allen DOG’S LOVE Produkten wird auf gentechnisch manipulierte Rohstoffe verzichtet.

Geschlossene Deklaration

Bei einer geschlossenen Deklaration werden einzelne Zutaten (z.B. Muskelfleisch, Herz, Leber; Mais, Gerste, Weizen) in Gruppen zusammengefasst und nur als solche angegeben (z.B. „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“, „Getreide“). Solche Sammelbegriffe können auch die unterschiedlichsten Formen der ursprünglichen Produkte beinhalten – vom Korn bis zu Mehl. Für den Käufer ist somit nicht ersichtlich, welche genauen Zutaten enthalten sind, z, B. auch nicht, von welchen Tierarten das Fleisch stammt. Futtersorten mit einer geschlossenen Deklaration sind somit auch nicht Allergiepatienten geeignet. Bei allen DOG’S LOVE-Produkten setzen wir auf eine offene Deklaration – aus Überzeugung. Siehe auch "Offene Deklaration"

Getreide- und glutenfrei

Da glutenhältige Getreide (Weizen, Hafer, Gerste) häufig in Hundefuttern eingesetzt werden, kann ein Hund gegen das darin enthaltene Gluten allergisch werden. Wenn dieser Verdacht besteht, darf der Hund nur mehr mit glutenfreiem Getreide (Reis), Kartoffeln oder so genanntem Pseudogetreide (Amaranth, Quinoa, Buchweizen) gefüttert werden. Alle DOG'S LOVE Classic-, Bio-, Hypoallergen- und Trocken-Sorten sind getreidefrei.

K3 Material

Tierische Nebenprodukte, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, werden gesetzlich geregelt (EU-Verordnung 1069/2009). Je nach ihrem Risiko für die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier werden sie in drei Kategorien eingeteilt. Nur ungefährliches Material der Kategorie 3 darf für Hundefutter verwendet werden, das sind Teile von Tieren, die für den menschlichen Verzehr tauglich befunden worden waren. In erster Linie handelt es sich dabei um Teile, die aus kommerziellen Gründen übrig bleiben, wie diverse Organe, Hühnerkarkassen u. Ä. Selbstverständlich dürfen keine überfahrenen oder gefallene Wildtiere, eingeschläferte Haus- oder Zootiere oder Versuchstiere zu Heimtierfutter verarbeitet werden, auch kein sonstiger „Abfall“.

Kalzium

Dieser anorganische Mineralstoff ist wichtig für die Mineralisation von Knochen und Zähnen. In Zusammenarbeit mit Vitamin D und Phosphor befinden sich die Knochen immer im Umbau, um das Knochengerüst zu optimieren. Kalzium wird in den Knochen eingelagert und kommt bei Bedarf zum Einsatz als Bau- und Reglerstoff. Das richtige Verhältnis zwischen Calcium und Phosphor ist für eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig. Im Erhaltungsstoffwechsel benötigt ein erwachsener Hund 80 mg pro Ca/kg Körpergewicht, das Kalzium:Phosphor-Verhältnis muss zwischen 1:1 und 2: 1 liegen.

Kohlenhydrate

Zu den Kohlenhydraten gehören vor allem Zucker und Stärke, aber auch schwer verdauliche Pflanzenfasern (Zellulose, Lignin; siehe "Ballaststoffe"). In der Ernährung des Hundes spielt vor allem die Stärke eine Rolle, sie wird im Darm zu Zucker verdaut und ins Blut aufgenommen. Als Antwort auf den Anstieg des Blutzuckerspiegels bildet die Bauchspeicheldrüse Insulin, welches die Glukose in die Körperzellen einschleust, wo sie als Energiequelle für sämtliche Körpervorgänge gebraucht wird. Besonders kohlenhydratreich sind alle Getreidesorten und Getreideerzeugnisse sowie Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Rohe Stärke ist sehr schlecht verdaulich; kohlenhydratreiche Futterzutaten müssen daher entweder durch Flocken, Kochen oder Backen aufbereitet werden. Dann stellen sie eine gute Energiequelle für den Hund dar. Auch Katzen können Kohlenhydrate prinzipiell gut verdauen und verwerten, wenn auch in geringerer Menge als Hunde.

Konservierungsstoffe

Konservierungsstoffe gehören zu den Zusatzstoffen. Sie sind eine Möglichkeit, das Futter länger haltbar zu machen. Dosenfutter wird durch Erhitzen (Autoklavieren) keimfrei gemacht und ist daher ohne Konservierungsmittel lange haltbar. Trockenfutter ohne Konservierungsstoffe müsste innerhalb kürzester Zeit verfüttert werden, da das enthaltene Fett ansonsten ranzig werden würde und Vitamine abgebaut werden würden. Es gibt natürliche Konservierungsmittel, wie Vitamin E (Tocopherole) oder Vitamin C (Ascorbinsäure), und synthetische. Konservierungsstoffe müssen unter den Zusatzstoffen deklariert werden. Wie alle Zusatzstoffe unterliegen sie einer Zulassung, die sicher stellt, dass sie nicht gesundheitsschädlich für Mensch und Tier sind.

Lebensmittelqualität

Dies bedeutet, dass diese Rohstoffe für den menschlichen Verzehr zugelassen und geeignet sind. In einem Lebensmittelbetrieb dürfen nur Lebensmittel, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind, hergestellt und verarbeitet werden. Im Gegensatz zum Futtermittelbetrieb, dürfen in einen Lebensmittelbetrieb keine tierischen oder pflanzlichen Nebenerzeugnisse verarbeitet werden. Der Begriff Lebensmittelqualität greift nur, wenn auch auf Lebensmittelbasis produziert wird.

Magendrehung

Bei einer Magendrehung dreht sich der Magen um die eigene Achse. Blutgefäße und Zugang zu Speiseröhre sowie Magenausgang werden abgeschnürt. Die Magenwand stirbt ab, das führt zu einem Schock und kann tödlich ausgehen. Hunderassen mit breiter und tiefer Brust sind besonders betroffen, wie Doggen, Schäferhunde, Rottweiler, Boxer, etc. Die Ursachen der Magendrehung sind leider noch nicht bekannt – zur Vorbeugung wir empfohlen, dem Hund mehrere kleine Mahlzeiten zu füttern, gut verdauliches, hygienisch einwandfreies und eher kohlenhydratarmes Futter zu geben und nach dem Fressen eine Ruhephase einzuhalten. Bei stark gefährdeten Hunden kann der Tierarzt den Magen prophylaktisch an der Bauchwand befestigen, sodass er sich nicht mehr drehen kann.

Mineralstoffe

Sind die anorganischen Bestandteile der Nahrung, die der Körper nicht selbst bilden kann, daher essentiell und somit lebensnotwendig. Mineralstoffe sind am Stoffwechsel als Reglerstoffe beteiligt und dienen als Baustoffe für Knochen und Zähne. Sie werden in Mengenelemente und Spurenelemente aufgeteilt. Die wichtigen Mengenelemente sind Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Chlor, Kalium und Schwefel. Zu den benötigten Spurenelementen gehören Eisen, Kupfer, Jod, Zink, Fluor, Chrom, Kobalt, Nickel, Mangan und Selen. Ein Alleinfutter wie DOG’S LOVE enthält alle Mineralstoffe in ausgewogener Menge.

Nährstoffbedarf

Nährstoffe sind Nahrungsbestandteile, welche vom Körper aufgenommen und als Baustoff und Energielieferant verwendet werden. Die verschiedenen organischen und anorganischen Stoffe werden im Stoffwechsel verarbeitet. Zu den Nährstoffen zählen Vitamine, Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Wasser. Der Nährstoffbedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig wie z.B. Alter, Rasse, Temperament, Bewegung, Behaarung, Außen- und Umgebungstemperaturen usw. Die optimale Zusammensetzung eines Futters enthält alle Bestandteile in korrekten Mengen, um den Körper am Leben zu erhalten.

Nassfutter (auch Feuchtfutter)

Nassfuttersorten wie DOG’S LOVE Classic, Bio oder Hypoallergen zeichnen sich durch besonders hohe Akzeptanz aus und sind zumeist gut verdaulich. Da der im Nassfutter enthaltene Feuchtigkeitsanteil den Wasserhaushalt des Hundes optimal ausgleicht, ist im Vergleich zur Fütterung mit Trockennahrung weniger auf zusätzliche Wasseraufnahme zu achten. Frisches Wasser sollte Ihrem Hund dennoch immer zur Verfügung stehen.

Offene Deklaration

Bei dieser Form der Deklaration werden alle Bestandteile einzeln deklariert. So wird z. B. jedes Fleisch, jede Gemüsesorte einzeln aufgelistet und nicht in Übergruppen zusammengefasst. Der Käufer kann so bei einer möglichen Allergie des Hundes das offen deklarierte Futter auf enthaltene Bestandteile überprüfen. Alle DOG'S LOVE Sorten sind offen deklariert.

Pflanzliche Nebenerzeugnisse

Sind Nebenprodukte, die bei der Aufbereitung von Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchten etc. anfallen. Sie werden vor allem als Ballaststoffe eingesetzt (z.B. Weizenkleie, Zellulose).

Rohasche

„Rohasche“ ist der Teil der organischen Substanz, der nach kontrollierter Verbrennung des Futters (in einem Spezialofen bei 550°C) übrig bleibt. Rohasche setzt sich aus Mineralien und Spurenelementen zusammen. Die enthaltenen Mineralstoffe (u. a. Kalzium, Kalium und Magnesium) sind für den Hund lebenswichtig.

Rohfaser

Umfasst die nicht verdaulichen bzw. gering verdaulichen Bestandteile der Hundenahrung, z. B. Zellulose (Pflanzenfasern). Diese Ballaststoffe haben eine große Bedeutung für die Darmtätigkeit des Hundes.

Rohfette und -öle

Liefern einen Überblick über die Gesamtmenge der im Hundefutter enthaltenen Öle, Fette und fettähnlichen Bestandteile tierischen und pflanzlichen Ursprungs. Der Hund benötigt sogenannte „essentielle Fettsäuren“, die sein Körper nicht selbst herstellen kann. Zudem kann er nur durch die Aufnahme von Fetten fettlösliche Vitamine verwerten

Rohprotein

Die Angabe über das „Rohprotein“ zeigt den Prozentsatz der stickstoffhaltigen Verbindungen im Hundefutter auf – welche Aufschluss über die enthaltenen Proteine (Eiweiße) geben. In diese Angabe fallen auch eiweißähnliche Bestandteile wie freie Aminosäuren, Peptide o. Ä. hinein. Allerdings gibt es keinen Hinweis auf die Herkunft oder Qualität (Verdaulichkeit) des verwendeten Proteins.

Tierische Nebenerzeugnisse

Die Bezeichnung „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ umfasst alle Fleischteile geschlachteter warmblütiger Landtiere (z. B. Rinder, Schweine, Geflügel) sowie Erzeugnisse aus der Verarbeitung von Tierkörpern (Organe, Knochen, Haut, etc.) mit Ausnahme der verbotenen Stoffe (wie Kot, Urin, Inhalt des Verdauungstraktes). Die Qualität und Verdaulichkeit dieser Produkte kann sehr unterschiedlich sein. Muskelfleisch, Herzen, Lebern sind beispielsweise sehr nährstoffreich und gut verdaulich, Lunge, Euter oder Füße sind reich an Bindegewebe und daher schlecht verdaulich. Leider weiß man bei der Deklaration „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ weder, welche Teile verarbeitet wurden, noch, von welchen Tieren sie stammen.

Trockennahrung

Unter dem Begriff Trockennahrung ist industriell gefertigtes Futtermittel mit einem Wassergehalt von maximal 14 Prozent zu verstehen. Meist wird Trockenfutter durch Extrudieren hergestellt, dabei werden die Zutaten roh fein gemahlen und vermischt und dann unter Einwirkung von Druck und Hitze „gebacken“. Dadurch wird das Futter aufgeschlossen. Durch das Pressen durch eine Lochscheibe entstehen die typischen Kroketten. DOG’S LOVE wendet ein neuartiges Verfahren an, bei dem geringere Temperaturen zum Einsatz kommen als beim herkömmlichen Extrudieren. Dadurch bleiben Nähstoffe und Geschmack besser erhalten. Zudem wird die Trockennahrung ohne Getreide hergestellt. Durch das hochwertige und moderne Herstellungsverfahren quillt DOG’S LOVE Trockennahrung nicht im Magen des Hundes auf. Dadurch kann Ihr Hund die wertvollen Nährstoffe nicht nur schneller aufnehmen, Sie werden den Unterschied auch sehen können, denn selbst direkt nach der Mahlzeit hat Ihr Hund keinen „Futterbauch“. Der Magen wird weniger belastet, leert sich schneller und die benötigte Ruhezeit nach dem Essen verkürzt sich – die Gefahr einer Magendrehung sinkt deutlich. Weiteres Plus: Da für DOG’S LOVE ausschließlich hochwertige Nährstoffe zum Einsatz kommen, ist die benötigte Futtermenge geringer als bei herkömmlichem Trockenfutter.

Verpackung

Die Nassfuttersorten von DOG'S LOVE sind in 200 g, 400 g oder 800 g Dosen erhältlich. Wir haben uns bewusst für die Abfüllung in Aluminiumdosen entschieden, denn werden die Dosen nach vollständigem Gebrauch richtig entsorgt, können sie beinahe vollständig recyclet werden - und das spart wertvolle Ressourcen. Für das Wiederaufschmelzen von Aluminium benötigt man nur etwa 5 % der Energie, die zur Herstellung der gleichen Menge Primärmaterials erforderlich ist. Aluminium hat außerdem den Vorteil der unbegrenzten Wiedereinsetzbarkeit und Verwertbarkeit, ohne dass seine spezifischen Eigenschaften wie Festigkeit, Verformbarkeit, Leitfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit, physiologische Unbedenklichkeit usw. verloren gehen.

Vitamine

Das Wort "Vitamin" ist eine Zusammensetzung aus lateinisch "vita" (Leben) und "amin", was die Bezeichnung einer organischen Stickstoffverbindung ist. Vitamine braucht der Organismus für lebenswichtige Funktionen. Sie werden in fettlösliche (A, D, E, K) und wasserlösliche Vitamine (C, B) unterteilt. Vitamine müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da Hunde und Katzen diese nicht bedarfsdeckend synthetisieren können, daher sind Vitamine essentiell. Eine Ausnahme im Vergleich zum Menschen ist das Vitamin C, das die meisten Tiere selbst produzieren können (außer Meerschweinchen).

Weender Futtermittelanalyse

Siehe "Analytische Bestandteile"

Zusammensetzung

Laut Futtermittelverordnung müssen Tiernahrungs-Hersteller unter diesem Punkt die einzelnen Bestandteile des Futters deklarieren. Wie auch bei menschlichen Nahrungsmitteln werden die Inhaltsstoffe in absteigender Reihenfolge ihres prozentuellen Anteils aufgelistet (die Zutat mit dem höchsten Anteil im Futter steht an erster Stelle). Siehe "Offene Deklaration" Siehe "Geschlossene Deklaration"

Zusatzstoffe

Stoffe, Mikroorganismen und Zubereitungen, die bewusst Futtermitteln zugesetzt werden, um die Beschaffenheit des Futtermittels zu beeinflussen, aber auch, um den Nährstoffbedarf der Tiere zu decken oder deren Wohlbefinden zu verbessern. In Hundefutter eingesetzt werden: - ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren – sie werden zugefügt, um den Nährstoffbedarf des Hundes optimal zu decken - technologische Zusatzstoffe: dazu gehören Antioxidantien und Konservierungsstoffe; Verdickungs- und Geliermittel (werden oft in Feuchtfutter zugesetzt für die „Soße“); Bindemittel, Säureregulatoren (z. B. für harnansäuernde Diäten bei Harnsteinen) - zootechnische Zusatzstoffen: Probiotika zur Stabilisierung der Darmflora. ALLE Zusatzstoffe, die in der EU in Heimtierfutter eingesetzt werden, müssen ein Zulassungsverfahren durchlaufen, das sicher stellt, dass sie wirksam und ungefährlich sind.