Vier Hunde, tausende Haare – meine Fellwechsel-Routine

Katharina Miklauz mit ihren Hunden Fynn und Daisy auf einer WieseKatharina Miklauz mit ihren Hunden Fynn und Daisy auf einer Wiese

von Katharina Miklauz

Zweimal im Jahr verwandelt sich mein Zuhause in ein kleines „Felluniversum“. Mit meinen zwei Golden Retrievern Nala und Nougi und den zwei Labradoren Finn und Daisy könnt ihr euch vorstellen, wie intensiv der Fellwechsel bei uns abläuft. Haare auf Kleidung, in Ecken, auf Decken – sie sind einfach überall. Genau deshalb habe ich über die Jahre gelernt: Ein gut vorbereiteter Fellwechsel macht den entscheidenden Unterschied – für den Hund, für das Zuhause und auch für die eigenen Nerven.

Wie ich den Fellwechsel bei meinen Hunden erlebe

Obwohl alle vier Hunde zur ähnlichen Fellstruktur neigen, sehe ich deutliche Unterschiede. Die Golden Retriever verlieren ihr langes Deckhaar oft in größeren Büscheln, während bei den Labradoren das kurze, dichte Fell eher „rieselt“ und sich hartnäckig in Textilien festsetzt. Besonders spannend ist, dass Alter, Hormonstatus und Gesundheitszustand den Fellwechsel stark beeinflussen können. Meine älteste Hündin Nala, sie wird bald 14 Jahre alt, haart bei mir meist länger und etwas ungleichmäßiger.

Ein wichtiger Lernmoment für mich war zu verstehen, dass Fellwechsel kein rein kosmetisches Thema ist. Er ist ein physiologischer Prozess, der eng mit Stoffwechsel, Hormonhaushalt und Nährstoffversorgung verbunden ist. Und: das Fell ist ein Spiegel der Gesundheit.

Routinen, die sich wirklich bewährt haben

Über die Jahre habe ich eine klare Routine entwickelt, die den Fellwechsel für alle Beteiligten deutlich angenehmer macht:

Katharina Miklauz mit ihrer Hündin Nougat beim BürstenKatharina Miklauz mit ihrer Hündin Nougat beim Bürsten

1. Regelmäßiges Bürsten – die wichtigste Maßnahme

Tägliches Bürsten während der Hochphase reduziert lose Haare erheblich und fördert die Durchblutung der Haut. Das unterstützt nachweislich die Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen. Bei meinen Hunden hat sich eine Kombination aus Unterwollbürste und weicher Finish-Bürste bewährt.

2. Unterstützung durch den Hundefriseur

Ein professionelles Ausbürsten der Unterwolle kann gerade bei Langhaarrassen die Haarmenge im Haushalt drastisch reduzieren. Wichtig: Es geht nicht ums Scheren (das ist für manche Rassen, wie den Golden Retriever, ein absolutes No-Go!), sondern um das Entfernen abgestorbener Unterwolle.

3. Haushalt pragmatisch anpassen

Ja – der Staubsauger ist mein treuer Begleiter in dieser Zeit. Fusselrollen in jedem Raum, waschbare Decken auf Lieblingsplätzen und regelmäßiges Lüften helfen, die Situation im Griff zu behalten.

Fellwechsel beginnt von innen: die Rolle der Ernährung

Einer meiner größten Aha-Momente war zu erkennen, wie stark die Ernährung den Fellwechsel beeinflusst. Haut und Fell gehören zu den stoffwechselaktivsten Geweben des Körpers. Studien zeigen, dass Nährstoffmängel sich oft zuerst im Fellbild äußern – etwa durch vermehrten Haarverlust, stumpfes Fell oder schuppige Haut.
Besonders wichtig sind:

  • Hochwertige Proteine → liefern wertvolle Aminosäuren für den Haaraufbau
  • Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren → unterstützen Hautbarriere und Fellstruktur
  • Zink & B-Vitamine → fördern Zellteilung und Hautregeneration

In dieser Phase setze ich gerne auf eine einfache, alltagstaugliche Routine:
Morgens gibt es eine Portion DOG’S LOVE SMART SNACKS Vital Glow als funktionalen Start in den Tag, abends ergänze ich die Mahlzeit mit einem hochwertigen Öl, wie dem DOG’S LOVE Natural Gold. Diese Kombination unterstützt meine Hunde sichtbar – das Fell wirkt glänzender, die Haut bleibt geschmeidig, und der Fellwechsel scheint gleichmäßiger zu verlaufen. Außerdem setze ich gerne auf Futter mit wertvollem Fisch-Protein, denn das versorgt ganz natürlich mit wichtigen Omega-3- und -6-Fettsäuren.

Katharina Miklauz hat einen Büschel Haare in der HandKatharina Miklauz hat einen Büschel Haare in der Hand

Was ich über die Jahre gelernt habe

Wenn ich meine Erfahrungen zusammenfasse, dann sind es vor allem diese Erkenntnisse:

  • Fellwechsel ist ein natürlicher Entgiftungs- und Erneuerungsprozess – kein Problem, das „gelöst“ werden muss.
  • Konsequente Pflege reduziert Stress für Hund und Halter deutlich.
  • Ernährung ist kein Nebenthema, sondern ein zentraler Baustein für Haut- und Fellgesundheit.
  • Jeder Hund ist individuell – Beobachtung ist wichtiger als starre Routinen.

Und ja – ein bisschen Gelassenheit hilft auch. Haare lassen sich schließlich aufsaugen. Gesundheit und Lebensfreude unserer Hunde sind unbezahlbar!

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